Posts mit dem Label Pierre Bourdieu werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Pierre Bourdieu werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 18. November 2017

Seminararbeit Michel Foucault „Überwachen und Strafen“: Die ständige Präsenz von Macht in der Moderne.



Abstract:

In dieser Arbeit wird zu Beginn der Begriff der Macht in der Soziologie verortet und anschließend im Verständnis Foucaults dargelegt. Danach wird sein Werk und die Auseinandersetzung mit dem Machtbegriff aufgearbeitet, gefolgt von einer auf den Machtbegriff bezogene Analyse des Panoptikums von Bantham. Den Schluss bildet ein Abbild der Überwachung in der Moderne, welche in Bezug zum Konzept Banthams steht.

In this paper at first the term of power in reference to sociology is discussed, followed by the understanding Foucaults of it`s meaning. Afterwards Fouaults book “Überwachen und Strafen” is in the focus of attention. The term of power and the reference to Banthams panopticon is also part of this paper. In the end, the modern time and the monitoring of the individuals are in the centre of attention.

Freitag, 21. Juli 2017

Der Begriff der Ästhetik und die Soziologie





Der Begriff Ästhetik stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Wahrnehmung“ oder „sinnliche Anschauung“ (Lotz, 1984, S. 13). Baumgarten ging sogar so weit mit der „Wissenschaft der sinnlichen Erkenntnis und Darstellung“ einen eigenen Zweig der philosophischen Wissenschaft dem Begriff der Ästhetik zu widmen. (Holz, 1996, S. 17)  In dieser Arbeit soll das Verständnisses des Begriffs der Ästhetik in der Soziologie dargelegt werden, außerdem sollen die Theorien die sich dem Begriff annehmen angeführt und erläutert werden. Auch der Geschmack soll näher beleuchtet werden. So kommt es zu folgenden Fragestellungen in dieser Arbeit:


Donnerstag, 13. April 2017

How we act in society



Two concepts which try to explain how we interact with others.

There are two types of primary frameworks, natural and social. The natural frameworks are “purely physical”, for example the state of the weather as given in a report (vgl. Goffman.1986. S.26)
The social frameworks you can also call “guided doings”. “This doings subject the doer to “standards”, to social appraisal of his action based on its honesty, efficiency, economy, safety, elegance, tactfulness, good taste, and so forth” (Goffman.1986. S.26)
Primary frameworks of a special social group constitute a central element of its culture. They are important to emerge concerning classes of schemata and the relations of these classes to one another. (vgl. Goffman. 1986. S.27) 

Samstag, 7. Januar 2017

Der Klassen und Kapital- Begriff im Vergleich



Der Klassenbegriff im Vergleich:


Von den drei, in dieser Arbeit behandelten Soziologen hat sich Max Weber am ausführlichsten mit dem Klassenbegriff auseinandergesetzt. Er widmet den „Ständen und Klassen“ in seinem Buch „Wirtschaft und Gesellschaft“ ein ganzes Kapitel. Weber orientiert sich bei der Einteilung der Gesellschaft in Klassen am Erwerb von Gütern. Dies äußert er in dieser Form explizit. „»Klassen« gliedern sich nach den Beziehungen zur Produktion und zum Erwerb der Güter“ (Weber, 1922, S. 684). Karl Marx stellt die Produktion in den Mittelpunkt. Jedoch im Unterschied zu Weber ist nicht der Erwerb, sondern der Besitz von Gütern ausschlaggebend. „Klassenverhältnisse sind Produktionsverhältnisse und damit zugleich Eigentumsverhältnisse“ (Ritsert, 1998, S. 65). Im Gegensatz zu den Konzepten von Max Weber und Karl Marx sind bei Bourdieu jedoch nicht nur das ökonomische Kapital, oder die Produktionsverhältnisse ausschlaggebend, sondern alle vier Kapitalformen. Diese setzen sich zusammen aus dem schon genannten ökonomischen Kapital, dem sozialen Kapital, als auch dem kulturellen und symbolischen Kapital. (vgl. Keßler, 2007, S.4)
Es ist nicht ganz klar wie Marx zum Begriff der  „Klasse“ stand. Er widmete zwar das zweiundfünfzigste Kapitel des dritten Bandes des „Kapitals“ diesem Thema, vollendete es jedoch nie. Marx wird in seiner Einteilung der Gesellschaft ein dichotomes Klassenmodell „unterstellt“.

Der Klassen und Kapital-Begriff nach Pierre Bourdieu:



Um den Klassenbegriff zu verstehen muss der Begriff des „Habitus“ an dieser Stelle erklärt werden. So kann man „ihn als dauernde Beschaffenheit einer Person [definierten (Anm. des A.)], die nicht ursprünglich, sondern erworben ist und so zu einer zweiten Natur wird. Die erworbenen Dispositionen werden zu einer zweiten Natur, weil der Einzelne sich dieser Inkorporation nicht mehr bewusst ist“ (Jurt, 2010, S. 8). Der Habitus ist somit etwas Erlerntes, sich selbst Reproduzierendes das dem Individuum jedoch nicht bewusst ist. Er beinhaltet die Wortwahl, die Art zu gehen, Mimik, Vorlieben beim Essen als auch die Aussprache, um nur einige Aspekte zu erwähnen. Der Habitus ist sowohl für den Klassenbegriff als auch für die Kapitalformen essenziell und wurde deshalb an diesem Punkt kurz erklärt.